Vom Großen Haus ins Medienlabor

Nach längerer Premierenpause kommt das Schauspiel Ende Januar und Anfang Februar wieder so richtig in Fahrt: Zuerst Dostojewskijs Erzählung Der Traum eines lächerlichen Menschen (Premiere am 26. Januar) im hoffmannkeller, dann sieht Christian Weises FaustInszenierung am 4. und 7. Februar einer Doppelpremiere in der brechtbühne entgegen!

Dabei war lange nicht klar, ob die ursprünglich als großer Schauspielabend im Großen Haus geplante Inszenierung von Faust I & II nach der Schließung überhaupt gezeigt werden kann. Dass jetzt sogar das im Spielzeitheft abgedruckte Premierendatum gehalten werden konnte ist einigen glücklichen Umständen zu verdanken – aber auch mit Kompromissen verbunden, die bei der Disposition von Inszenierungen und Abonnements in der brechtbühne eingegangen werden mussten. Jetzt freuen wir uns, Ihnen diesen Klassiker in der laufenden Saison am Theater Augsburg zeigen zu können. An Faust hat Johann Wolfgang von Goethe über 60 Jahre lang gearbeitet – und bis heute hat das Werk nicht an Faszination und Aussagekraft verloren.

Diesem Aspekt widmet sich das Regieteam um Christian Weise in seiner Inszenierung für das Theater Augsburg. Darin wird die brechtbühne zum Medienlabor und die moderne Faust-Rezeption im Kontext einer altbekannten Inszenierung aufgearbeitet. Regisseur Christian Weise, der vom Augsburger Publikum bereits für seine Heilige Johanna der Schlachthöfe und Platonow am Theater Augsburg reichlich Lob erhalten hatte, erläutert den Ansatz der Inszenierung in der aktuellen Ausgabe unserer Theaterzeitung:

„Wir gestalten die brechtbühne zu einem Medienstudio um, in dem wir auf den Spuren der Gründgens-Inszenierung am Schauspielhaus Hamburg von 1960 den Fauststoff sezieren. Das heißt praktisch, dass wir die Gründgens-Inszenierung nachspielen, um herauszufinden, was sich in der Rezeption zu heute verändert hat. Wir versuchen die Lücke, die schon allein zeitlich entstanden ist, auszuloten. Die Differenz, die zwischen den verschiedenen Ebenen der Inszenierung von damals und unserer von heute entsteht, interessiert mich.“

Eine wichtige Frage war für Weise dabei: „Sind wir Faust? Was hat der moderne Mensch Faust, der nach höherer Erkenntnis strebt, mit mir, dem postmodernen Menschen von heute, zu tun?“ Den Anreiz, das Werk auf die Bühne zu bringen, liegt für ihn in der Natur des Werkes selbst:

„Goethe selbst fand das Stück unspielbar, und wenn ich mich mit Faust II beschäftige, verstehe ich auch, warum er das gesagt hat. Trotzdem ist das gesamte Werk allein schon durch die Sprache zu einem deutschen Mythos geworden. Dieser Widerspruch interessiert mich.“


Faust
nach Johann Wolfgang von Goethe
4. Februar bis 17. April in der brechtbühne
Es gibt noch Karten für die Vorstellungen im April

Ansturm auf die Geierwally

Anfang November feierte Die Geierwally Premiere in der brechtbühne und fand seitdem begeisterten Anklang beim Publikum: 13 von insgesamt 17 Vorstellungen wurden vor ausverkauftem Haus gespielt und auch für die restlichen Termine waren nur wenige Restkarten übrig. Am 22. Mai um 19 Uhr ist die vorerst letzte Vorstellung, und auch diese ist schon ausverkauft.

„Spröd‘ wie a wilde Katz“
Die Geierwally, das ist die schöne, vor Mut strotzende Walburga Stomminger. Als sie dreizehn ist, traut sie sich als einzige über eine steile Felswand zum Nest eines Lämmergeiers zu klettern und schafft es, trotz den Angriffen des Geiers, das Nest auszuräumen. Seitdem gebührt ihr der Name Geierwally. Doch ihrem ganzen Mut und ihrem Streben nach Eigenständigkeit stehen die Pläne ihres Vaters gegenüber, der sie aus finanziellen Gründen mit dem finsteren Vinzenz Gellner verheiraten möchte. Natürlich widersetzt sich Wally den Plänen ihres Vaters – denn sie liebt schon immer einen anderen, den starken ,Bären-Joseph‘ – und wird daraufhin ins Hochgebirge verbannt.

Eine Emanzipations- und Liebesgeschichte
Der Österreicher Gregor Turecek studierte Regie an der Bayerischen Theaterakademie und arbeitete seit 2013 als Regieassistent am Residenztheater in München. Dort entstanden bislang drei Inszenierungen, für Taken from real life. Eine Show gewann er 2014 den Kurt-Meisel-Förderpreis.
Wilhelmine von Hillerns Geschichte über die Geierwally versteht Turecek als Emanzipations- und Liebesgeschichte. Wally ist eine Frau, die in einer von Männern dominierten Gesellschaft für ihre Selbstbestimmung kämpft. Doch zwischen diesen Kampf um Unabhängigkeit, tritt plötzlich die Liebe, für die Wally ihre hart erkämpfte Freiheit aufs Spiel setzt.
Seine Inszenierung wird als „leicht, kunstfertig, humorvoll, unterhaltsam und dennoch dramatisch“ beschrieben und dafür gelobt, dass man alles mitzufühlen glaubt, was auf der Bühne geschieht. (Augsburger Allgemeine, 30. November 2015)

Wer es in dieser Spielzeit noch nicht geschafft hat, oder die Geierwally noch einmal sehen möchte, darf sich auf nächste Speilzeit freuen, denn die Geierwally steht auch 2016/17 wieder auf dem Programm.

Bayerische Heimatliebe

Er ist und bleibt ein Klassiker: der Brandner Kaspar. Franz von Kobells  sagenumwobene Geschichte um die „kerschgeist-getränkte“ Überlistung des Todes ist bayerischer Kult, wurde in mehreren Filmen adaptiert und findet auf bayerischen Bühnen immer wieder großen Anklang – so auch in Augsburg!

Die letzte Vorstellung von Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben in dieser Spielzeit findet morgen, am 14. Mai in der brechtbühne statt.

Als die Produktion im Herbst 2013 Premiere feierte, hätte wohl kaum jemand mit einem so überwältigenden Erfolg gerechnet: ausverkaufte Vorstellungen am laufenden Band und eine riesige Nachfrage – auch bei der Wiederaufnahme der Produktion 2014/2015.

2015/2016 stürzen sich Brander, Boandlkramer, Marie, Florian und all die anderen in die nächste Runde. Also keine Bange – obwohl sich die Produktion morgen vorerst verabschiedet, ist eine Rückkehr bereits geplant! Auch in der neuen Spielzeit kann man den Brandner Kaspar bei seinem feucht-fröhlichen Kartenspiel mit dem Boandlkramer studieren – Wiederaufnahme-Premiere ist am 28. Oktober um 19.30 Uhr. Karten für die weiteren Termine gibt es jedoch erst nach der Sommerpause des Theaters – ab dem 8. September.

Für alle Liebhaber der alpenländischen Heimat-Geschichten hat das Augsburger Schauspiel in der kommenden Spielzeit jedoch noch eine weitere besondere Überraschung: Neben dem Brandner Kaspar präsentieren wir ab dem 27. November Die Geierwally in der brechtbühne!

Auf ein Neues!

Nach dem großen Erfolg in der letzten Spielzeit, haben Sie ab 18. Oktober die Möglichkeit, den zweiteiligen Ballettabend Where I end and you begin von Edward Clug und Katarzyna Kozielska auch diese Saison noch einige Male auf der brechtbühne zu erleben.

Auf den ersten Blick scheint diese Wiederaufnahme eine unter vielen, doch in der Sparte Ballett ist Where I end and you begin bisher die erste Produktion am Theater Augsburg, die wiederaufgenommen wird. Eine besondere Ehre also für die beiden Choreografen von Radio and Juliet und Palpitation – zu verdanken ist das aber natürlich auch Ihnen, unserem Publikum! – sowie  unseren großartigen Tänzerinnen und Tänzern.

Edward Clug widmet sich im ersten Teil des Abends der bekannten shakespeareschen Tragödie Romeo und Julia. Mit der modernen Musik der britischen Popgruppe Radiohead verleiht er dem Klassiker einen modernen Dreh, interpretiert die Figur der Julia aus heutiger Sicht und erweitert die Geschichte um ein alternatives Ende. Im zweiten Teil des Ballettabends widmet sich Katarzyna Kozielska den Abgründen zwischenmenschlicher Beziehungen: körperlichen und seelischen Grenzüberschreitungen – Gewalt und Missbrauch.

Erleben und genießen Sie den gefeierten Ballettabend auch diese Spielzeit und feiern Sie gemeinsam mit uns die Wiederaufnahme am 18. Oktober um 19.30 Uhr in der brechtbühne. Karten dafür erhalten Sie hier. Weitere Informationen zu den beiden Choreografien, alle Termine und Fotos aus dem Ballettabend auch auf unserer Homepage.

es Geht wiedeR los – AND SLAM!

Worte und Musik, Poesie und Rhythmus: Der Grand Slam startet am 9. Oktober in seine 3. Spielzeit in der brechtbühne. Rückblickend bedeutet das zwei erfolgreiche Jahre mit außergewöhnlichen Performances, anspruchsvollen Inhalten und einem begeisterten Publikum – kurz gesagt: eine bunte Mischung, bei der für jeden etwas dabei war.

Dabei ist der Slam in der kommenden Woche – am 9. Oktober um 20.30 Uhr – etwas ganz besonderes: gemeinsam mit tollen Poeten aus der ganzen Republik feiern wir den 16. Geburtstag des Slams in Augsburg. Mit dabei sind Sushi aus Darmstadt, Michael Feindler aus Berlin, Florian Böhm und Fee aus München!

Ihr wollt aktiv teilnehmen? Dann seid Ihr herzlich willkommen, denn mitmachen ist ganz einfach: Vier weitere Poeten aus der Liste, die ab 20 Uhr an der Abendkasse ausliegt, erhalten die Chance eines Auftritts. Wie immer gilt: alle, die sich einschreiben, zahlen keinen Eintritt!

Alle anderen können sich ihr Ticket für 8 Euro direkt online sichern oder bei unserem Besucherservice – und wenn noch etwas übrig bleibt, auch an der Abendkasse.

Zwei auf einen Streich – ein weiteres Premierenwochenende

Kaum sind die ersten beiden Premieren über die Bühne gegangen, stehen am kommenden Wochenende auch schon zwei neue ins Haus:

Am Samstag, 4. Oktober präsentieren wir Ihnen um 19.30 Uhr die Premiere der Kleistschen Novelle Michael Kohlhaas. Auf dem Weg zur Pferdemesse soll der Rosshändler Michael Kohlhaas beim Passieren einer des Wegs gelegenen Burg überraschender Weise einen Passierschein vorzeigen. Als Pfand lässt der ehrbare Kohlhaas zwei starke Rappen zurück, welche er bei seiner Rückkehr als abgemagerte Gäule wiedererhält. Auf seinem Recht beharrend, fordert er zunächst Wiedergutmachung, dann Rache und wird schließlich im Namen der Gerechtigkeit zum Räuber und Mörder. Erleben Sie Ramin Anarakis Inszenierung mit Helene Blechinger, Tjark Bernau, Florian Innerebner und Thomas Kitsche in der brechtbühne. Für die Premiere gibt es nur noch wenige freie Plätze – Karten für diese, wie auch für alle weiteren Termine, erhalten Sie über unseren Online-Ticket-Service und bei unserem Besucherservice in der Kassenhalle.

Zur Einstimmung:

Bereits einen Tag später haben Sie die Möglichkeit, die Premiere eines weiteren Klassikers am Theater Augsburg zu erleben: Am 5. Oktober heißen wir Sie um 19 Uhr zur Premiere von Tennessee Williams Die Katze auf dem heißen Blechdach im Großen Haus willkommen. Sehen Sie Matthias Fontheims Inszenierung der oscarnominierten Geschichte rund um den krebskranken Big Daddy und seine Familie, die anlässlich eines Geburtstags im väterlichen Haus zusammenkommt. Erleben Sie die neuen Ensemblemitglieder Jessica Higgins und Georg Trakis, gemeinsam mit Lea Sophie Salfeld, Ute Fiedler, Philipp von Mirbach, Alexander Darkow, Anton Koelbl und Gast Ronny Miersch. Karten für die Premiere und auch für alle weiteren Vorstellungen erhalten Sie über unseren Online-Ticket-Service und bei unserem Besucherservice.

Und auch zur Premiere am 5. Oktober haben wir ein kleines „Amuse-Gueule“ für Sie:

Wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen!

Aller guten Dinge sind 3 …

… und deswegen freuen wir uns ganz besonders diese Spielzeit ein außergewöhnliches Gastspiel präsentieren zu dürfen: am 4., 5. und 6. Juli ist das BELACQUA.theater wasserburg mit Uwe Bertrams Inszenierungen der drei Waits/Wilson-Produktionen The Black Rider, Alice und Woyzeck in der brechtbühne zu erleben.

Los geht’s am 4. Juli um 19.30 Uhr mit The Black Rider oder The Casting of the Magic Bullets, einem Musiktheaterstück, das auf der Volkssage Der Freischütz basiert. Regisseur Robert Wilson und Singer-Songwriter Tom Waits verhelfen der alten Sage zu neuem Glanz und sorgen mit ihrer Interpretation des Klassikers für beste Unterhaltung in der brechtbühne!

Bereits einen Tag später, am 5. Juli, führt das BELACQUA. theater wasserburg seine Trilogie um 19.30 Uhr mit Alice fort. In einer Interpretation von Lewis Carrolls Kultklassiker Alice im Wunderland präsentieren die Künstler in der brechtbühne ein assoziatives Gesamtkunstwerk aus klingenden Nonsens-Texten und sensibler Notenpoesie.

Einen runden Abschluss findet das Gastspielwochenende am 6. Juli mit dem Georg Büchners Dramenfragment Woyzeck. Büchner stellt mit seinem offenen Drama die Grundfragen der menschlichen Zivilisation und bereitet auch schon auf Alban Bergs Oper Wozzeck vor, die nächste Spielzeit bei uns zu sehen ist.
Aber Achtung: das Stück beginnt bereits um 19 Uhr!

Für Interessenten der gesamten Trilogie mit dem Titel Misery’s the River of the World bieten wir bei unserem Besucherservice ein Kombiticket (ab 43€) an. Einzelkarten sind auch über unseren Online-Ticket-Service erhältlich.

Ein Festival zum Jubiläum: 8. Treffen der bayerischen Theaterjugendclubs

Nach den erfolgreichen Produktionen des jtt-Schauspiels (Das Geheimnis des Edwin Drood) und jtt-Musiktheaters (Spring Awakening) steht ab morgen mit dem 8. Treffen der bayerischen Theaterjugendclubs Im Dickicht ein echtes Festival und das nächste Theater-Event ins Haus – besser gesagt in die brechtbühne!

Denn in Kooperation mit BringYourOwnElephant freuen wir uns, zum 10-jährigen Jubiläum des Treffens auch neben den Vorstellungen der Jugendclubs in der brechtbühne auch ein echt wildes Camp vor dem Großen Haus präsentieren zu dürfen. Und das wird zwischen dem 26. und 29. Juni wohl nur selten ein Auge zumachen. Wer in den letzten Tagen am Theater vorbeigelaufen ist, dem sind sicherlich die vielen Bauzäune, Sofas und  all die fleißigen Jungs und Mädels aufgefallen.

Das kulturelle Gemeinschaftswerk mit festival-typischen Installationen (Bühne, Stände und Zelte) fordert bereits ab der Eröffung am 26. Juni um 15 Uhr (mit Intendantin Juliane Votteler) vor allen Dingen zum Mitmachen auf: Zuschauer, Familien, Gestalter, Musiker und alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich selbst auszuprobieren und Ihre künstlerischen Ambitionen gemeinsam zu erfahren und zu vertiefen! Zur Verschönerung des Freigelände dürfen alle Besucher gerne auch ihre Topfpflanzen von zu Hause mitbringen und beisteuern!

Im Zentrum des Festivals stehen die rund 200 jungen Theatermacher aus zehn bayerischen Städten, die vom 26. bis 29. Juni ihre Stücke in der brechtbühne präsentieren. Das Theater Augsburg ist Im Dickicht mit jeweils einer Vorstellung der in der Presse hochgelobten Produktionen des jtt-Musiktheater (Spring Awakening, AZ-Bericht) und jtt-Schauspiel (Das Geheimnis des Edwin Drood, AZ-Bericht) zu erleben – beide Vorstellungen finden bereits am ersten Festivaltag um 19 Uhr und 21 Uhr statt.

Karten für alle Vorstellungen können zum einheitlichen Preis von 5€ nur 15 Min. vor Vorstellungsbeginn an der Tageskasse in der brechtbühne erworben werden (solange der Vorrat reicht!). Der Eintritt ins Festivalzentrum am Großen Haus ist natürlich frei. Das genaue Programm samt Uhrzeiten und weiterführenden Informationen zu den jungen Inszenierungen ist im Spielplan zu finden – eine Zusammenfassung auf der Website zum Festival – und: aktuelle Meldungen unter anderem auch auf dem Im Dickicht-Blog und der Facebook-Seite zum Treffen.

Schon seit vielen Tagen sind unsere jungen Festivalmacher eifrig am werkeln – eine Bildergalerie vom Aufbau jetzt unter www.facebook.com/theateraugsburg!

Grand Slam in der brechtbühne

Lust auf Abwechslung und Spaß an spontaner, ungeplanter Kreativität?
Am heutigen Freitag, den 20. Juni stellen drei kreative Köpfe auf der brechtbühne ihr Können unter Beweis und sich selbst im Rahmen eines Poetry Slam dem Urteil der Zuschauer.
Uns erwartet ein Feuerwerk an Spontanität und Dichtkunst, das dem namensgebenden Poeten der Bühne hoffentlich alle Ehre macht!

Los geht’s um 20.30 Uhr. Karten gibt es hier – und Restkarten natürlich auch an der Abendkasse. Weitere Infos zu den Künstlern, weiteren Terminen und dem Ablauf findet Ihr auf der Internetseite des Grand Slam.

Da bleibt nur noch eines zu sagen: an die Reime, fertig, los!

Dickens im Dickicht

Nach der erfolgreichen jtt-Musiktheater-Produktion Spring Awakening, begibt sich nun auch das jtt-Schauspiel zum Ende der Spielzeit mit einer Inszenierung von Charles Dickens Das Geheimnis des Edwin Drood auf die brechtbühne.

Die Mischung aus verwickelten Romanzen und einem Kriminalfall verspricht einen spannenden und unterhaltsamen Abend für jung und alt und ist an vier Abenden auf der bechtbühne zu sehen.

Premiere ist am 19. Juni um 19 Uhr in der brechtbühne.
Weitere Termine sind am 21. Juni und 24. Juni, sowie zusätzlich am 26. Juni im Rahmen des Festivals.

Besonders interessant: die Romanvorlage des weltbekannten Schriftstellers ist unvollendet, da Dickens während der Schreibarbeiten starb, sodass wir auf das selbstentwickelte Ende des Stückes und die Auflösung des Kriminalfalles besonders gespannt sein dürfen.

Kleines Plus:
Ihren finalen Auftritt bestreitet die Produktion im Rahmen des diesjährigen Treffen der bayerischen Theater-Jugendclubs Im Dickicht, bei welchem das Augsburger jtt auf junge Theatermacher aus ganz Bayern trifft. Ein Theaterfestival zum Mitmachen! Nähere Infos gibt’s demnächst hier auf unserem Blog und natürlich auf der Homepage!